Termin: auf Anfrage
Dauer: 3 Stunden
Klassenstufe: Vorschulalter bis Berufsschule.
Die Aufgabenstellung wird altersgerecht und bedarfsgerecht angepasst.
Methoden
forschendes Lernen, ästhetisches Forschen
Kompetenzen
Komplexität verstehen,
Förderung von Selbstkompetenz (Fragen stellen lernen!),
Sachkompetenz (Wo finde ich welche Information?)
Gestaltungskompetenz (Was bewirkt mein Handeln?)
Welches Thema?
Hinterfragen des eigenen Konsum- und Kaufverhaltens.
Lebensmittel unter die Lupe nehmen: virtueller Wasserbedarf, Gesundheit, Herstellung.
Gut und Günstig? Nachhaltiger Anbau von Lebensmittelrohstoffen und fairer Handel.
Wertschöpfungskette.
Sekundarstufe: Fächerübergreifendes Projekt (MNT, Geographie, Wirtschaft und Technik)
Grundschule: Heimat- und Sachkunde (regionale Landwirtschaft)
Was ist vorhanden?
In einem abgetrennten Raum befindet sich ein kleiner Konsum mit verschiedenen Produkten des
täglichen Lebens und Dienstleistungen für Freizeitgestaltung. Produkte sind beschrieben, was sie beinhalten,
wie sie produziert werden. Es gibt Einkaufswagen und eine Art Kasse, um einen Einkauf spielerisch zu inszenieren.
Verschiedene Tools für Produktbewertung im Rahmen gemeinsamer Diskussionsrunden. WLAN und Tablets für
Recherchen sind vorhanden.
Was kann gemacht werden?
Die Klasse wird in Arbeitsgruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat die Gelegenheit, mit einem Einkaufswagen
in dem kleinen Konsum einzukaufen. An einer Kasse bekommen die Produkte, im wahrsten Sinne des Wortes,
eine Last auferlegt.
An der Kasse befinden sich Produktlisten in Form eines Bons. Darauf können die Einkäufer*innen ihr jeweiliges
Produkt, was sie kaufen möchten, ankreuzen. Anstatt eines Preises steht ein Gewicht zwischen 200g – 2500g.
Anschließend werden die Gewichte zusammengezählt und die Einkaufstüten und Kisten mit den jeweiligen
Gewichten gefüllt bzw. gepackt (verschiedene Holzkuben, Pflastersteine). Als Klassenverband können die
Schüler*innen gemeinsam über die Einkäufe diskutieren und bewerten, ob diese „tragbar“ sind oder nicht.
Jede Gruppe kann sich den Inhalt des Einkaufs mal genauer anschauen und recherchieren, warum bestimmte
Waren so eine große Last tragen. Liegt es an unsichtbaren Herstellungsprozessen?
Am virtuellen Wasserverbrauch? Werden Händler und Produzenten fair behandelt?
Schadet das Lebensmittel der eigenen Gesundheit?
Am Ende präsentieren die Gruppen ihre Recherche über ihren gewichtigen Einkauf.
Wie ist BNE verankert?
Zu 100% nachhaltig zu konsumieren, ist in unserem globalen und industrialisierten Wertesystem kaum möglich;
aber es gibt wichtige Stellschrauben für den täglichen Einkauf. Diese Stellschrauben wollen wir zusammen
mit den Schülern*innen herausfinden.
Stichwort Wertschöpfungskette. Ein großes, beeindruckendes, respektvolles Wort, mit einer einfachen Aussage:
Wertschöpfung mit fairem Deal zwischen Herstellern, Händlern und Konsumenten. Das Projekt bietet Raum,
das eigene Einkaufsverhalten in Frage zu stellen und auch das eigene Handeln als aktiver Part für Nachhaltigkeit
bewusst zu machen. Folgende SDG´s werden unterstützt: 12
Termin: auf Anfrage
Dauer: 3 Stunden
Klassenstufe: Vorschulalter bis Berufsschule.
Die Aufgabenstellung wird altersgerecht und bedarfsgerecht angepasst.
Kosten: 3.00 € pro Schüler*in
Methoden
forschendes Lernen, ästetisches Forschen
Kompetenzen
Komplexität verstehen,
Förderung von Selbstkompetenz (Fragen stellen lernen!),
Sachkompetenz (Wo finde ich welche Information?)
Gestaltungskompetenz (Was bewirkt mein Handeln?)
Welches Thema?
Zuordnen Gemeinsamkeiten/ Unterschiede
Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffe und Werkstoffe, Konsumverhalten
Fächerübergreifendes Projekt mit Themen aus Geographie, Wirtschaft, Technik
Was ist vorhanden?
Materialsammlung mit mind. 48 verschiedenen Materialien, kurze Erklärung und Zugang
zu diversen digitalen Materialarchiven. Die Materialien sind an den äusseren Schubfächern
unserer Forschersäulen untergebracht. Werkstatt und Forscherplätze für 3 Arbeitsgruppen.
Materialprotokolle. Lichttisch. Digitales Mikroskop.
WLAN Anschluss und Tablets für Recherche.
Was kann gemacht werden?
Eine Materialsammlung hat einen hohen didaktischen Wert, weil der Zugang zur materiellen Welt
über die Sinne verläuft. Mit Tasten, Riechen, Schmecken und Sehen machen wir im Laufe unseres
Lebens eine vielfältige Materialerfahrungen. Welche Materialien im Alltag umgeben mich täglich?
Was sind angenehme/unangenehme Materialerfahrungen?
Ein weiteres Thema wäre natürlich die Ein- und Zuordnung von Materialien nach Eigenschaften,
Zugehörigkeit von Rohstoffen/ Werkstoffen/ Kunststoffen/ Naturstoffen.Mit einfachen Achsendiagrammen
und verschiedenen Begriffen (Eigenschaften) können die Schüler*innen Materialien ordnen
und es entstehen daraus sehr individuelle Materialbeschreibungen.
Wie ist das Projekt in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung verankert?
Materialien kann man unser gesamtes Tun als Mensch entdecken, besprechen, diskutieren oder darstellen.
Nicht zu vergessen: unsere emotionale Beziehung zu den Materialien: das samtige Gefühl eines Handtuches,
der würzige Geruch von Harz, der kratzige Wollpullover, das schwere Lavagestein der Rhön.
Das Sammeln und Zeigen von Materialien vermitteln Wissen über Materialeigenschaften, informieren über
Umwandlungsprozesse (Schmelzen, Schnitzen, Pressen, usw.) und geben einen forschenden Blick auf
zukünftige Nutzung und Erhalt von Werkstoffen (Recycling, nachhaltige Nutzung). Die Teilnehmenden
erkennen auch die Probleme des globalen Rohstoffhandels, das unteranderem mit der Zerstörung der
Landschaft und der oft schlechten Lebensumstände der Arbeiter*innen (unzureichender Lohn, Mangel
an Bildung, schlechte Infrastruktur) einhergeht. Folgende SDG´s werden unterstützt: 8, 9, 12, 15
Termin: auf Anfrage
Dauer: 3 Stunden
Klassenstufe: Grundschule Klasse 4 (Heimat- und Sachkunde)
Sekundarstufe Klassen 7-9
Die Aufgabenstellung wird altersgerecht und bedarfsgerecht angepasst.
Kosten: 3.00 € pro Schüler*in
Methoden
forschendes Lernen, ästetisches Forschen
Kompetenzen
Komplexität verstehen,
Förderung von Selbstkompetenz (Fragen stellen lernen!),
Sachkompetenz (Wo finde ich welche Information?)
Gestaltungskompetenz (Was bewirkt mein Handeln?)
Welche Themen?
Endlichkeit der bekannten Baustoffe und klimaneutrales Bauen
Forschen und Experimentieren (Informationen sammeln und haptischen kennenlernen
nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Stroh, Pilze, Lehm aus unseren Materialarchiv)
Entwerfen und Gestalten kleiner Hausmodelle
Was ist vorhanden?
Materialarchiv mit verschiedenen Materialien zum Thema Bauen
Werkstatt und Werkzeuge
Stationen zum Experimentieren und Forschen,
Lichttisch. Mikroskope. Literatur.
WLAN - Anschluss und Tablets für Recherche.
Was kann gemacht werden?
Die Klasse teilt sich in 3-4 Arbeitsgruppen und jede Gruppe bekommt einen Forscherauftrag
Schwerpunkt dieses Projektes ist klimaneutrales Bauen.
Schüler*innen recherchieren, forschen und experimentieren mit Hilfe unseres Materialarchives zu
nachwachsende Baumaterialien: Sie entwerfen und bauen verschiedene Hausmodelle oder
überlegen sich,wie zukünftig eine Siedlung aussehen würde.
Was ist eine Schwammstadt? Was ist ein Mikroklima und wie kann es aufgebaut werden?
Die Arbeitsgruppen werden zum Schluss ihre Arbeiten präsentieren.
Wie ist das Projekt in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung verankert?
Das Thema nachhaltiges Bauen ist sehr umfangreich. Natürlich stehen die ökoloigschen Aspekte im
Vordergrund: Ressourcen von Baumaterialien zu schonen, den Energieverbrauch bei Werkstoffgewinnung
senken oder neue nachhaltige Baustoffe zu benutzen. Dazu kommen noch ökonomischen Aspekte wie
Wertschöpfung und der Lebenszyklus eines Hauses.
Und nicht zu vergessen: die sozialen Aspekte! Barrierefreiheit und Inklusion, Schaffung einer gesunden Umgebung.
Alle diese Aspekte werden angesprochen bzw. als Impulse an die Schüler*innen weitergegeben,
um in den Arbeitsgruppen darüber zu diskutieren und ein Ergebnis bzw. Prozess zu gestalten.
Da das Thema Bauen so komplex ist, finden in diesem Projekt alle SDG´s Beachtung.
Termin: auf Anfrage
Dauer: 3 Stunden
Klassenstufe: Grundschule Klasse 4 (Heimat- und Sachkunde)
Sekundarstufe Klassen 5-9
Die Aufgabenstellung wird altersgerecht und bedarfsgerecht angepasst.
Kosten: 3.00 € pro Schüler*in
Methoden
forschendes Lernen, ästhetisches Forschen
Kompetenzen
Komplexität verstehen,
Förderung von Selbstkompetenz (Fragen stellen lernen!),
Sachkompetenz (Wo finde ich welche Information?)
Gestaltungskompetenz (Was bewirkt mein Handeln?)
Welche Themen?
Nachhaltiger Umgang mit Wasser wie zum Beispiel:
Was versteht man unter Blaues, Grünes, Graues und Virtuelles Wasser?
Wie funktioniert eine Kläranlage?
Wieviel Wasser versteckt sich in Alltagsprodukten bei ihrer Produktion?
Was ist ein Mikroklima? Was ist eine Schwammstadt?
Was ist vorhanden?
Zahlreiche Experimentierstationen zum Thema Wasser,
Ausstellung Supermarkt (versteckter Wasserverbrauch in Alltagsprodukten)
Grundausstattung Werkstatt
Grundausstattung Labor Lichttisch. Mikroskope, Arbeitsmittel für Experimente
Materialarchiv
WLAN und Tablets für Recherche.
Was kann gemacht werden?
In diesem Projekt geht es um unsere alltägliche Wassernutzung und den Wasserverbrauch
im Haushalt, in der Produktion oder beim Bauen. Schüler*innen recherchieren mit Hilfe der
Begriffe Grünes -, Blaues -, Graues - und Virtuelles Wasser über den täglichen Wasserverbrauch.
Sie entwerfen spielerisch kleine „Geschäftsideen“, wie wir unsere intensive Wassernutzung bei der
Herstellung von Produkten verändern werden könnte oder wie jeder im Alltag eigene Ideen zum
Wassersparen umsetzen kann. Am Ende präsentieren die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse.
Wie ist das Projekt in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung verankert?
Es gibt jede Menge Tipps, wie wir Wasser im Alltag einsparen können: bei der Körperpflege,
im Garten oder bei der Toilettenspülung. Doch der größte Teil unseres Wasserverbrauches
bleibt für uns unsichtbar! Die Herstellung von Lebensmitteln (Kaffee, Käse, Chips, Schokolade, usw.)
ist sehr wasserintensiv. Auch bei der Herstellung von Autos, Handys, Papier, Leder, Möbel steckt viel indirekter
Wasserverbrauch in den Rohstoffen. Sogar unsere Kommunikation ist „klatschnass“: jede Mail, jeder Text, jedes Bild
und jede Suchanfrage, die mit KI generiert wurde, hat einen Wasserbrauch.
Die enorme Rechenleistung muss gekühlt werden und kann regionale Grundwassernetzte bedrohen!
In diesem Projekt möchten wir auf diese versteckten Informationen hinweisen und gemeinsam Lösungsansätze
den Alltag erarbeiten. Folgende SDG´s werden unterstützt: 2, 3, 6, 9, 12, 15