Das lateinische Wort mater (Mutter) ist der Oberbegriff für alles, was Raum einnimmt und Masse besitzt. Mit Materie bzw. Material bezeichnen wir im Alltag die Substanz, aus denen alle Dinge der Welt bestehen, die uns Erdenbürger*innen umgeben und uns an Raum und Zeit binden. "Existieren ist wahrgenommen werden!" – sagen die Konstruktivisten. Für jeden Menschen ein individuelles ästhetisches Erlebnis, Material und Substanzen zu erleben und zu spüren.!
In den „äußeren“ Schubkästen unserer vier Forschersäulen befinden sich die verschiedene Materialproben unserer kleinen Sammlung: Rohstoffe, wie Erze, Steine, Mineralien, organische Stoffe, Werkstoffe wie Metalle, Kunststoffe, Textilien, und vieles mehr.
Zu jeder Materialprobe gibt es ein Informationsblatt mit kurzer Beschreibung über Eigenschaften, Vorkommen, Förderung und Verarbeitung. Mit einem QR-Code wird man verlinkt zum Materialarchiv Schweiz, mit weiteren Informationen, einer umfangreichen Sammlung und Hinweisen zu anderen Sammlungsstandorten in der Schweiz und Deutschland.
Unsere Sammlung zeigt auch die Probleme des globalen Rohstoffhandels, die Zerstörung der Landschaft und schlechten Lebensumstände der Arbeiter*innen, aber auch die nachhaltige Nutzung und Erhalt von Werkstoffen.
Wir nutzen unser Materialarchiv als didaktische Mittel in unserer Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung.
Arbeitsumgebung
· Forschersäulen mit Materialsammlung
· Arbeitstisch (runder Tisch) mit Tafelkreide beschreibbar
· Registerschrank mit Infos
· Lichttisch, Schülermikroskop und Mikrokamera
· Tablet für Recherchearbeit
· Analoge Waage/ Messinstrumente
Themen
Material als Rohstoff und Werkstoff (Schwerpunkt BNE)
Material im Alltag (Erfahrungen, Geschichten, kulturelle Zusammenhänge)
Material ordnen (nach Eigenschaften, Verwendung oder Herstellung)
Didaktische Methoden
Forschendes Lernen (analysieren, vermessen, recherchieren)
(Energieaufwand bei Herstellung und Umwandlung)
Zielpublikum: Grundschule, Sekundarstufe
Ästhetische Forschen
Offene Forschungsarbeit, eigene Erfahrungen sind der Kompass für den Verlauf der Forscherarbeit.